Permanent-Magnete

Es gibt Werkstoffe, die nach dem Einwirken eines starken Magnetfelds einen hohen Anteil an Magnetismus beibehalten. Man bezeichnet sie als permanent-magnetisch.

Grundsätzlich sind zwei Arten von Permanent-Magneten zu unterscheiden:

  • Isotrope Magnete haben keine Vorzugsrichtung und können in alle Achsrichtungen magnetisiert werden.
  • Anisotrope Magnete hingegen sind durch eine vorgegebene Orientierung nur in eine einzige Richtung magnetisierbar

Je nach Anwendungsgebiet haben beide Ausführungen ihre eigenen Vorteile.Permanent-Magnete sind hart und spröde.

Beim Aufeinanderprallen können sie in kleine, scharfkantige Teile zerspringen oder zu Hautquetschungen führen.

Bei der Fertigung der Magnete sind Haarrisse und kleine Abplatzungendes Werkstoffs nicht immer zu vermeiden. Sie haben jedoch keinen Einfluss auf die magnetischen Werte.

Die Magnetfelder, die bei Permanent-Magneten entstehen, haben keine bekannten schädlichen Wirkungen auf den Menschen. Anders sieht es bei technischen Objekten aus: Empfindliche elektrische  Messeinrichtungen oder mechanische Uhren können durch starke Magnetfelder beeinflusst oder gar zerstört werden. Allerdings reicht schon ein Abstand von 50 cm zum Magneten, um die Geräte zuverlässig zu  schützen. Träger von Herzschrittmachern sollten Magnetfelder gänzlich meiden.

Je nach Einsatzzweck und Anforderungsprofil kann zwischen folgenden permanent-magnetischen Materialien mit jeweils spezifischen Eigenschaften gewählt werden:

  • Hartferritmagnete
  • Aluminium-Nickel-Cobalt-Magnete (AlNiCo)
  • Samarium-Cobalt-Magnete (SmCo)
  • Neodym-Eisen-Bohr-Magnete (NdFeB)